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Unter­schätz­te Tech­no­lo­gien für neue Ökonomie

Auto­ma­ti­sie­rung ist ein bis dato unter­schätz­tes Instru­ment für neue betrieb­li­che Wert­schöp­fung. Res­sour­cen­auf­wän­di­ge Tätig­kei­ten kön­nen damit effi­zi­en­ter und feh­ler­frei­er erle­digt wer­den. T‑Systems zeigt Bei­spie­le im Bereich Mit­ar­bei­ter­schu­lung und Rechnungsbearbeitung.

Cloud­ba­sier­te Mana­ged Ser­vices und KI sind zwei Schwer­punk­te, wenn es um die digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on von Unter­neh­men geht. Ergän­zend erhält nun auch das The­ma Auto­ma­ti­sie­rung immer grö­ße­re Relevanz.
Beson­ders in Ver­bin­dung mit Kos­ten­ef­fi­zi­enz und neue Wert­schöp­fung ist Auto­ma­ti­on ein bis dato unter­schätz­tes Instru­ment. Unter­neh­men erhal­ten damit greif­ba­re Vor­tei­le, die zudem schnel­ler und ein­fa­cher umsetz­bar sind.

„Bedingt durch den gene­rel­len Druck (kosten)effizienter zu arbei­ten und durch den Fach­kräf­te­man­gel müs­sen vie­le Betrie­be ihre Pro­zes­se neu aus­rich­ten. Hier ist Auto­ma­ti­sie­rung die Ant­wort und das gilt nicht mehr nur in der Fer­ti­gungs­in­dus­trie“, sagt Alex­an­der Sto­klas, Head of Digi­tal Solu­ti­ons bei T‑Systems Austria.

Stei­gen­der Kostendruck
Der Hand­lungs­druck für Betrie­be wird oft­mals noch ver­stärkt durch stei­gen­de Kos­ten etwa bei Ener­gie oder Löh­nen und bei grö­ße­ren Unter­neh­men gilt es dann auch noch eine Erwar­tungs­hal­tung von Inves­to­ren zu erfül­len. Auto­ma­ti­sie­rung kann hier sofort umsetz­ba­re Lösun­gen bie­ten. Soft­ware­ge­stütz­te Anwen­dun­gen kön­nen wie­der­keh­ren­de und stan­dar­di­sier­te Auf­ga­ben über­neh­men und damit kön­nen die­se res­sour­cen­auf­wän­di­gen Tätig­kei­ten rascher, feh­ler­frei­er und effi­zi­en­ter erle­digt werden.

„Neben einer redu­zier­ten Feh­ler­quo­te wer­den Mit­ar­bei­ten­de auch erheb­lich ent­las­tet, der Weg­fall mono­to­ner Arbei­ten erhöht ihre Zufrie­den­heit. Es ent­steht Frei­raum für krea­ti­ve und anspruchs­vol­le­re Auf­ga­ben und für neue betrieb­li­che Wert­schöp­fung“, so Sto­klas von T‑Systems Austria.

Robo­ter von T‑Systems
Ein anschau­li­ches Bei­spiel ist ein Pro­jekt von T‑Systems mit einem Kun­den aus der Dienst­leis­tungs­bran­che. Dabei wur­de ein Robo­ter ein­ge­setzt, um E‑Mails zu ana­ly­sie­ren, Daten zu kate­go­ri­sie­ren und die E‑Mails auto­ma­tisch zu archi­vie­ren. Die­se Auf­ga­be dau­ert für Mit­ar­bei­ten­de etwa 90 Sekun­den, sie tritt tau­send­fach pro Jahr auf. 

„Durch die Auto­ma­ti­sie­rung konn­te über einen Monat an Arbeits­zeit ein­ge­spart wer­den. Die gewon­ne­ne Zeit wur­de sodann für Kun­den­ge­sprä­che und ande­re wert­schöp­fen­de Tätig­kei­ten genutzt, final eine kla­re Effi­zi­enz­stei­ge­rung“, betont Sto­klas von T‑Systems.

Mit­ar­bei­ter­schu­lung und Rechnungsbearbeitung
Auch bei Auf­nah­me und Ein­ar­bei­tung neu­er Mit­ar­bei­ter punk­tet Auto­ma­ti­sie­rung. Durch den Ein­satz soge­nann­ter Low- oder No-Code-Platt­for­men ohne tie­fe­re Pro­gram­mier­kennt­nis­se, las­sen sich Pro­zes­se wie die Anla­ge von Benut­zer­kon­ten, das Ver­sen­den von E‑Mails und die Zuwei­sung von Schu­lun­gen auto­ma­ti­siert abwi­ckeln. Dies beschleu­nigt nicht nur den gesam­ten Auf­nah­me-Pro­zess, son­dern redu­ziert auch hier die Fehlerquote.

Ein wei­te­res Bei­spiel ist die auto­ma­ti­sier­te Rech­nungs­be­ar­bei­tung, von der Erfas­sung über die Extra­hie­rung rele­van­ter Daten bis zur Ein­pfle­ge in das Buch­hal­tungs­sys­tem. Die­se Auto­ma­ti­on senkt den Arbeits­auf­wand erheb­lich und par­al­lel gewähr­leis­tet sie eine bes­se­re Über­sicht und schnel­le­re Reak­ti­ons­zei­ten in der Finanzabteilung. 

„Der Weg zur erfolg­rei­chen Auto­ma­ti­on ist ein­fa­cher als oft gedacht. Eige­ne Platt­for­men und (Software)Anwendungen erleich­tern den Ein­stieg. Als Con­sul­ting- und Digi­ta­li­sie­rungs­part­ner unter­stützt T‑Systems Aus­tria auf die­sem Weg“, ergänzt Alex­an­der Sto­klas, Head of Digi­tal Solu­ti­ons bei T‑Systems Austria. 

red/czaak
19.11.2024

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