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Total Digi­tal, total.

Köln war wie­der Aus­tra­gungs­ort der „Digi­tal X“ von Deut­scher Tele­kom und T‑Systems. Gan­ze Stadt­tei­le waren drei Tage lang der Digi­ta­li­sie­rung in allen gesell­schaft­li­chen und unter­neh­me­ri­schen und ver­wal­tungs­öf­fent­li­chen Berei­chen gewidmet. 

Foto 1 : Bar­ba­ra Schö­ne­ber­ger eröff­net die Haupt­büh­ne der Digi­tal X
Foto 2 : Tau­sen­de Besu­cher lau­schen den zahl­rei­chen pro­mi­nen­ten Vortragenden
Foto 3 : Timo­theus Hött­ges, Boss der Deut­schen Tele­kom, erläu­tert die gan­ze Band­brei­te der digi­ta­len Transformation
Foto 4 : Ein Ope­ra­ti­ons­saal mit digi­ta­ler Unterstützung
Foto 5 : Klaus Wer­ner (re), Chef der Spar­te Geschäfts­kun­den der Deut­schen Tele­kom und Aus­rich­ter der Digi­tal X.

Von Juli­an Nagels­mann und Dirk Nowitz­ki und Nico Ros­berg über Tho­mas de Mai­zie­re und Dani­el Dom­scheid-Berg und Sascha Lobo bis Smu­do und Bar­ba­ra Schö­ne­berg und Miri­am Meckel sowie wei­te­re rund 150 (!) pro­mi­nen­te Redner:innen auf meh­re­ren ver­teil­ten Haupt­büh­nen in ver­schie­de­nen Stadt­tei­len. Dazu zahl­rei­che mode­rier­te Podi­ums­dis­kus­sio­nen mit hoch­ka­rä­ti­gen Exper­ten und eben­so zahl­rei­che Arbeits­krei­se im nahe­zu kom­plett ange­mie­te­ten Mes­se­ge­län­de. Und das Gan­ze noch ergänzt mit eigens auf­ge­bau­ten Zelt­städ­ten von meh­re­ren gro­ßen Tech­no­lo­gie­an­bie­tern wie etwa aws oder Microsoft. 

Vier Schwer­punkt­the­men
Die Deut­sche Tele­kom und T‑Systems ver­an­stal­ten jedes Jahr im Sep­tem­ber in Köln (D) die „Digi­tal X“. Heu­er wur­de vom 17. bis 19. Sep­tem­ber das The­ma Digi­ta­li­sie­rung aus allen gesell­schaft­li­chen und unter­neh­me­ri­schen und ver­wal­tungs­öf­fent­li­chen Blick­win­keln wie­der­um umfas­send erör­tert. Timo­theus Hött­ges, Vor­stands­vor­sit­zen­der Deut­sche Tele­kom und Fer­ri Abhol­hassan, CEO T‑Systems Inter­na­tio­nal und Vor­stand Deut­sche Tele­kom sowie Klaus Wer­ner, Geschäfts­füh­rer Geschäfts­kun­den Tele­kom Deutsch­land (als ope­ra­tiv ver­ant­wort­li­cher Gast­ge­ber), konn­ten wie­der­um tau­sen­de Men­schen und hun­der­te pro­mi­nen­te Unter­neh­mer in der viel­fach in Magen­ta-Lila­rot leuch­te­ten Stadt Köln begrüßen.

Eco­no­my war heu­er bei der Digi­tal X erst­mals vor Ort und beleuch­tet pri­mär die Pro­gramm­schwer­punk­te aus unter­neh­me­ri­scher Sicht. Con­nec­ted Busi­ness, Sus­taina­bi­li­ty, Secu­ri­ty und Future of Work waren dabei vier The­men­span­gen, die unter­neh­me­ri­sche Digi­ta­li­sie­rung ent­spre­chend ganz­heit­lich behandelten.

Con­nec­ted Busi­ness und Vernetzung
Unter­neh­men nut­zen ver­mehrt digi­ta­le Tech­no­lo­gien, um Pro­duk­ti­on, Pro­zes­se und Pro­duk­te zu ver­net­zen und zu opti­mie­ren. Ein Fokus betrifft das The­ma Daten, die durch die zuneh­men­de Ver­net­zung von Gerä­ten, Fahr­zeu­gen und Maschi­nen im Inter­net der Din­ge ent­ste­hen und dank neu­er Tech­no­lo­gien in Echt­zeit genutzt wer­den kön­nen. Mit KI ver­bes­sern Unter­neh­men dann auf Basis die­ser Daten die Effizienz. 

Ein wei­te­rer Punkt ist die schnel­le­re Reak­ti­on auf Markt­ver­än­de­run­gen, mehr Infor­ma­tio­nen über Kun­den und Lie­fe­ran­ten und die fina­le Mög­lich­keit neue Wert­schöp­fung und Ertrags­mög­lich­kei­ten zu schaf­fen. „Ver­bes­ser­te Wertschöpfung durch die nach­hal­ti­ge Opti­mie­rung der Pro­zes­se ist ein zen­tra­ler Schwer­punkt von Digi­ta­li­sie­rung. Mit der Fähigkeit, gro­ße Daten­men­gen zur ver­ar­bei­ten und dazu Modellvorschläge zu erstel­len, schafft KI hier wei­te­ren Mehr­wert“, so Peter Lenz, Vor­sit­zen­der der Geschäfts­füh­rung von T‑Systems Aus­tria, zu eco­no­my im Rah­men der Digi­tal X.

Sus­taina­bi­li­ty oder Nach­hal­tig­keit und Resilienz
Ins­be­son­de­re seit der Coro­na-Pan­de­mie und dem Krieg in der Ukrai­ne mit all den pro­ble­ma­ti­schen Aus­wir­kun­gen auf die Lie­fer­ket­ten sind Nach­hal­tig­keit und Resi­li­enz zwei zen­tra­le The­men im Anfor­de­rungs­ka­ta­log der digi­ta­len Trans­for­ma­ti­on von Unter­neh­men und öffent­li­cher Ver­wal­tung. 2024 ist ent­spre­chend stark geprägt durch das Bewusst­sein für Nach­hal­tig­keit, Wider­stands­fä­hig­keit und sozia­le Ver­ant­wor­tung. The­men wie Umwelt­schutz, Kli­ma­wan­del und die Stär­kung von Men­schen- und Arbeits­rech­ten bekom­men damit auch eine höhe­re Geschäftsrelevanz. 

Die etwa durch IoT gewon­ne­nen und per KI ana­ly­sier­ten Daten kön­nen Betrie­ben Hin­wei­se geben, wo sich in Pro­duk­ti­ons­pro­zes­sen und Logis­tik­ket­ten Ener­gie und Res­sour­cen ein­spa­ren und wie sich ESG-Kri­te­ri­en effek­tiv umset­zen las­sen. Deut­sche Tele­kom und ins­be­son­de­re T‑Systems haben zu die­sen Berei­chen umfas­sen­de Pra­xis­er­fah­rung über eine Viel­zahl an bereits umge­setz­ten betrieb­li­chen Pro­jek­ten. Zwei pro­mi­nen­te Bei­spie­le sind etwa Osram und Con­ti­nen­tal (Eco­no­my berichtete).

Secu­ri­ty
Immer mehr Ein­zel­per­so­nen, Unter­neh­men und öffent­li­che Insti­tu­tio­nen sind mit­ein­an­der ver­netzt. Die­se zuneh­men­de Digi­ta­li­sie­rung birgt neben Erleich­te­run­gen in der Zusam­men­ar­beit auch neue Gefah­ren und Her­aus­for­de­run­gen. Im Mit­tel­punkt ste­hen dabei die Sicher­heit digi­ta­ler Iden­ti­tä­ten und Infra­struk­tu­ren. Die Bedro­hung durch Cyber­an­grif­fe ist all­ge­gen­wär­tig. Zero-Trust-Netz­wer­ke, Ver­schlüs­se­lungs­tech­no­lo­gien und soge­nann­te Intru­si­on-Detec­tion-Sys­te­me schüt­zen und neue KI-Tech­no­lo­gien kön­nen die­sen Schutz nun mas­siv ver­bes­sern. Sie erkennt selb­stän­dig Anoma­lien, die auf einen Cyber­an­griff hin­wei­sen, deut­lich schnel­ler als der Mensch.

Auch hier haben T‑Systems und Deut­sche Tele­kom umfang­rei­che Erfah­rung aus der Pra­xis. Allein die Deut­sche Tele­kom wehrt täg­lich über 30 Mil­lio­nen Atta­cken auf ihr Netz ab. T‑Systems betreibt meh­re­re Secu­ri­ty-Ope­ra­ti­on-Cen­ters (SOC), wo für und mit Unter­neh­men alle rele­van­ten IT-Sys­te­me ganz­heit­lich über­wacht und geschützt wer­den. Neben dem Schutz von IT und direk­te Zusam­men­ar­beit bzw. Kom­mu­ni­ka­ti­on erstre­cken sich moder­ne Secu­ri­ty-Anwen­dun­gen bis hin zu gan­zen Fir­men-Area­len. Als Bei­spiel Vol­vo oder Boeh­rin­ger Ingel­heim, wo der kom­plet­te Fir­men­be­reich mit einem von T‑Systems ent­wi­ckel­ten, auf Sen­sor­tech­no­lo­gie basie­ren­den Schutz­schild aus­ge­stat­tet ist, und der kann dann auch etwa­ige Droh­nen­an­grif­fe abweh­ren (Eco­no­my berichtete).

Future of Work oder die Zukunft von Arbeit und Arbeitsumgebungen
Aktu­ell wer­den vie­le arbeits­re­le­van­te The­men dis­ku­tiert, vom Fach­kräf­te­man­gel über eine mög­li­che Vier-Tage-Woche bis zu fle­xi­ble­ren Arbeits­mo­del­len. Durch das soge­nann­te Work-Life-Blen­ding ver­schmel­zen Arbeits- und Lebens­raum, neue Kon­zep­te der Zusam­men­ar­beit ent­ste­hen. Als Arbeits­or­te wer­den vir­tu­el­le Büros und das Meta­ver­se immer rele­van­ter. Auch dabei wird Künst­li­che Intel­li­genz die Berufs­bil­der ver­än­dern. KI kann bei­spiels­wei­se repe­ti­ti­ve und zeit­auf­wän­di­ge Auf­ga­ben über­neh­men und Mit­ar­bei­ten­de entlasten. 

Es ent­steht Frei­raum für Krea­ti­vi­tät, für eine neue Qua­li­tät am Arbeits­platz und für neue Wert­schöp­fung. Auch die Attrak­ti­vi­tät von Arbeit­ge­bern im „War for Talents” hängt maß­geb­lich davon ab, wie sie moder­ne, tech­no­lo­gie­ge­stütz­te Arbeits­wel­ten im Unter­neh­men anti­zi­pie­ren. Auch hier kann T‑Systems bereits auf umfang­rei­che Erfah­run­gen aus der Pra­xis zurück­grei­fen und die­ses Know-how dann für gleich­ge­la­ger­te Pro­jek­te mit Unter­neh­men nutzen.

T‑Systems Aus­tria und das The­ma KI im HR-Bereich
T‑Systems Aus­tria setzt etwa KI für sei­ne Mit­ar­bei­ten­den ein. Der IT-Dienst­leis­ter hat eige­ne Smart Chats ent­wi­ckelt und die fin­den dann ein­mal die gene­rell rele­van­ten KI-Richt­li­ni­en oder Vor­ga­ben für die kor­rek­te Abwick­lung und Abrech­nung von Rei­se­bu­chun­gen bis hin zu umfang­rei­chen Doku­men­ta­tio­nen, um Mitarbeiter:innen unter­schied­li­che Daten­quel­len für Recher­chen oder Ange­bo­te zu erschließen. 

„Damit kann Zufrie­den­heit und Produktivität der Mit­ar­bei­ten­den gestei­gert und par­al­lel die Ein­hal­tung von Unter­neh­mens­richt­li­ni­en gesi­chert wer­den. Vor allem aber senkt es die Hemm­schwel­le der Mit­ar­bei­ten­den, KI im Arbeits­all­tag nutz­brin­gend ein­zu­set­zen, auch als Basis für wei­te­re Ideen“, erläu­tert Ger­trud Götze, Vice Pre­si­dent HR bei T‑Systems Aus­tria, im Gespräch mit Eco­no­my.

Berich­te über die – durch die Bank über­aus inter­es­san­ten und klas­se mode­rier­ten – Podi­ums­dis­kus­sio­nen zu den The­men „Digi­ta­le Sou­ve­rä­ni­tät & Digi­ta­le Iden­ti­tät“ und „KI“ sowie ein Bericht über einen Arbeits­kreis zu aktu­el­len Ent­wick­lun­gen rund um Sicher­heit und Iden­ti­tä­ten spe­zi­ell im Bereich Gesund­heit und öffent­li­che Ver­wal­tung fol­gen demnächst.

red/czaak
24.09.2024

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