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Opti­mis­mus in Auto­bran­che und Kri­sen­stim­mung in Che­mi­scher Industrie

In der deut­schen Auto­in­dus­trie ver­bes­sert sich die Stim­mung für das lau­fen­de Geschäft. Che­mie­bran­che bewer­tet hin­ge­gen sowohl Auf­trags­stand wie auch Export­erwar­tun­gen nega­tiv, so aktu­el­le Erhe­bun­gen des ifo-Instituts.

Die Stim­mung in der deut­schen Auto­in­dus­trie hat sich aktu­ell ver­bes­sert. Der vom deut­schen ifo-Insti­tut regel­mä­ßig erho­be­ne Index für das Geschäfts­kli­ma der Bran­che stieg im Febru­ar an. „Die Auto­in­dus­trie steckt zwar immer noch in der Kri­se, aber die Unter­neh­men sehen den kom­men­den Mona­ten etwas opti­mis­ti­scher ent­ge­gen“, sagt Ani­ta Wölfl vom ifo-Institut. 

Auch die Geschäfts­er­war­tun­gen stie­gen deut­lich, und zwar um neun Index­punk­te. Die Geschäfts­la­ge wur­de dage­gen nur leicht bes­ser beur­teilt als zuletzt. „Bei den Unter­neh­men der Auto­in­dus­trie begin­nen sich die Auf­trags­bü­cher wie­der lang­sam zu fül­len“, sagt Wölfl. Nach amt­li­chen Daten tra­gen hier­zu allen vor­an Auf­trä­ge aus dem Inland und aus dem Euro­raum bei. Zudem sind gene­rell die Export­erwar­tun­gen deut­lich gestiegen.

Che­mi­sche Indus­trie plant Sen­kung der Pro­duk­ti­on und Personalabbau
Das Geschäfts­kli­ma in der Che­mi­schen Indus­trie ver­schlech­ter­te sich hin­ge­gen im Febru­ar. Wäh­rend sich die Bewer­tung der aktu­el­len Geschäfts­la­ge ver­bes­ser­te, fie­len die Geschäfts­er­war­tun­gen deut­lich. „Die che­mi­sche Indus­trie steckt in einer Kri­se : hohe Ener­gie­kos­ten, büro­kra­ti­sche Hür­den, schwa­che Nach­fra­ge und zuneh­men­de Han­dels­bar­rie­ren belas­ten sie im glo­ba­len Wett­be­werb“, sagt Anna Wolf vom ifo Institut. 

Die Unter­neh­men bewer­ten ihren Auf­trags­be­stand wei­ter­hin als äußerst nied­rig. Auch die Export­erwar­tun­gen rutsch­ten in den nega­ti­ven Bereich. Zudem ver­liert die Che­mie im inter­na­tio­na­len Wett­be­werb zuneh­mend an Boden – sowohl inner­halb als auch außer­halb Euro­pas. „Die Zoll­plä­ne von Donald Trump belas­ten das Export­ge­schäft“, sagt Wolf. Ange­sichts die­ser Belas­tun­gen pla­nen die Unter­neh­men, ihre Pro­duk­ti­on zu sen­ken – und wei­ter Per­so­nal abzubauen. 

red/cc
06.03.2025

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