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Die Euro­päi­sche Zen­tral­bank und ihre Beschlüsse

Anfang April geneh­mig­te der EZB-Rat den Jah­res­be­richt 2024 der EZB. Finanz­markt­in­fra­struk­tu­ren, Zah­lungs­ver­kehr, Rechts­re­gu­la­ri­en und Sicher­heit, Gover­nan­ce und die Ban­ken­auf­sicht als zen­tra­le Schwerpunkte.

Am 11. April 2025 geneh­mig­te der EZB-Rat den Jah­res­be­richt 2024 der EZB. Der Bericht wur­de sodann dem Aus­schuss für Wirt­schaft und Wäh­rung des Euro­päi­schen Par­la­ments vor­ge­legt und am 28. April 2025 in 23 Amts­spra­chen der Euro­päi­schen Uni­on auf der Web­site der EZB ver­öf­fent­licht. Der Jah­res­be­richt beinhal­tet meh­re­re Schwer­punk­te und dazu gehört auch das The­ma Finanz­markt­in­fra­struk­tu­ren und Zah­lungs­ver­kehr mit einem geson­der­ten Fokus auf das Sicher­hei­ten­ma­nage­ment­sys­tem des Eurosystems.

Qua­li­tät von sta­tis­ti­schen Daten für den Euroraum
Der EZB-Rat nahm den aktu­el­len Stand des Pro­jekts zum Sicher­hei­ten­ma­nage­ment­sys­tem des Euro­sys­tems (Anm. Euro­sys­tem Col­la­te­ral Manage­ment System/​ECMS) zur Kennt­nis. Dem letz­ten und aktu­el­len Update (Anm. vom Febru­ar) zufol­ge schrei­tet das Pro­jekt im Ein­klang mit dem Pro­jekt­plan und dem für die Inbe­trieb­nah­me vor­ge­se­he­nen Ter­min voran.
Die Ergeb­nis­se der in allen Funk­ti­ons­be­rei­chen durch­ge­führ­ten Tests zeig­ten jedoch, dass noch ein paar Her­aus­for­de­run­gen bestehen. In dem alle zwei Jah­re erschei­nen­den Bericht wird die Qua­li­tät von sta­tis­ti­schen Daten für den Euro­raum anhand der fol­gen­den Kri­te­ri­en ana­ly­siert : a) Stich­hal­tig­keit der Metho­de, b) Aktua­li­tät, c) Ver­läss­lich­keit und Sta­bi­li­tät, d) inter­ne Kon­sis­tenz und e) exter­ne Konsistenz/​Kohärenz mit ande­ren ver­gleich­ba­ren Statistikbereichen. 

EZB-Ban­ken­auf­sicht
Ein sehr rele­van­ter The­men­be­reich betrifft die Ban­ken­auf­sicht. Die Leit­li­ni­en der Euro­päi­schen Ban­ken­auf­sichts­be­hör­de (EBA) zu inter­nen Stra­te­gien, Ver­fah­ren und Kon­trol­len, die die Umset­zung restrik­ti­ver Maß­nah­men der Uni­on und der Mit­glied­staa­ten sicher­stel­len, sind die zen­tra­len Kri­te­ri­en. In den Leit­li­ni­en wer­den gemein­sa­me EU-Stan­dards für die Gover­nan­ce-Rege­lun­gen sowie die Stra­te­gien, Ver­fah­ren und Kon­trol­len fest­ge­legt, über die Finanz­in­sti­tu­te ver­fü­gen soll­ten, damit sie die Rege­lun­gen für restrik­ti­ve Maß­nah­men ein­hal­ten können. 

„Die gemein­sa­men Stan­dards sol­len eine Ver­ein­heit­li­chung bewir­ken, da sich die Erwar­tun­gen der zustän­di­gen Behör­den an die Finanz­in­sti­tu­te im Hin­blick auf die Ein­hal­tung der restrik­ti­ven Maß­nah­men erheb­lich unter­schei­den, auch wenn die­se Maß­nah­men auf EU-Ebe­ne fest­ge­legt wer­den“, so die EZB in einer Aus­sendung. Der gesam­te Bericht wur­de sodann dem Aus­schuss für Wirt­schaft und Wäh­rung des Euro­päi­schen Par­la­ments EU-Par­la­ments vor­ge­legt und Ende April wur­de der gesam­te Bericht in 23 EU-Amts­spra­chen auf der Web­site der EZB veröffentlicht. 

red/cc
13.05.2025

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