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Das Manage­ment von Cyber-Angriffen

Trend Micro ver­öf­fent­licht neue Stu­die, die Dis­kre­panz zwi­schen dem Erken­nen von Angriffs­ri­si­ken und dem Ein­satz spe­zi­el­ler Lösun­gen zur Bewäl­ti­gung die­ses Risi­ko­sze­na­rio aufzeigt. 

Trend Micro, inter­na­tio­na­ler Anbie­ter von Cyber­se­cu­ri­ty-Lösun­gen, hat über Sapio Rese­arch welt­weit und bran­chen­über­grei­fend über 2.250 Cyber­se­cu­ri­ty-Füh­rungs­kräf­te zum The­ma Sicher­heits­vor­fäl­len befragt, dar­un­ter 100 aus Öster­reich. 73 Pro­zent von ihnen haben bereits Sicher­heits­vor­fäl­le auf­grund von unbe­kann­ten oder nicht ver­wal­te­ten Assets erlebt. Mit der Ver­brei­tung gene­ra­ti­ver KI und der damit ver­bun­de­nen höhe­ren Kom­ple­xi­tät sowie der stän­dig wach­sen­den Zahl von IoT-Gerä­ten sei die Zahl die­ser Assets „rapi­de ange­stie­gen“, so Trend Micro.

91 Pro­zent der Befrag­ten welt­weit und 89 Pro­zent in Öster­reich bestä­ti­gen, dass sich das Manage­ment der Angriffs­flä­che auf das Geschäfts­ri­si­ko ihres Unter­neh­mens aus­wirkt. Ein gro­ßer Teil der Befrag­ten erkennt zudem, dass feh­len­des Risi­ko­ma­nage­ment für expo­nier­te Assets erheb­li­che nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen haben kann, die über unmit­tel­ba­re Sicher­heits­be­dro­hun­gen hinausgehen. 

Nega­ti­ve Fol­gen für unter­schied­li­che betrieb­li­che Bereiche
Die befrag­ten Secu­ri­ty-Man­ger nen­nen auch noch wei­te­re nega­ti­ve Fol­gen für unter­schied­li­che betrieb­li­che Berei­che. Dazu gehö­ren die Recht­li­che Com­pli­ance (39 Pro­zent in Öster­reich, 35 Pro­zent welt­weit), die betrieb­li­che Kon­ti­nui­tät (38 ver­sus 42), wei­ters Zugang oder Kon­di­tio­nen von Cyber­ver­si­che­run­gen (33 ver­sus 34), dann Kun­den­ver­trau­en und Mar­ken­re­pu­ta­ti­on (29 ver­sus 39), die Bezie­hun­gen zu Lie­fe­ran­ten (29 ver­sus 39) und schließ­lich die Wett­be­werbs­fä­hig­keit (28 Pro­zent in Öster­reich, 39 Pro­zent weltweit).

Trotz die­ser offen­sicht­li­chen Erkennt­nis­ge­win­nung ver­wen­den nur 33 Pro­zent der Unter­neh­men in Öster­reich (43 Pro­zent welt­weit) spe­zi­el­le Tools für ein pro­ak­ti­ves Risi­ko­ma­nage­ment ihrer Angriffs­flä­che. Mehr als die Hälf­te (59 Pro­zent) gibt an, dass sie über kei­ne Pro­zes­se ver­fü­gen, um dies kon­ti­nu­ier­lich zu tun. „Das wäre jedoch not­wen­dig, um Risi­ken pro­ak­tiv zu min­dern und ein­zu­däm­men, bevor sie den Betrieb beein­träch­ti­gen“, so Trend Micro in einer Aussendung.

Angriffs­flä­che bei Cyber­an­grif­fen außer Kontrolle
Im Durch­schnitt sind 38 Pro­zent der Cyber­se­cu­ri­ty-Bud­gets in Öster­reich (27 Pro­zent welt­weit) für das Manage­ment von Angriffs­flä­chen­ri­si­ken vor­ge­se­hen. 82 Pro­zent der öster­rei­chi­schen Unter­neh­men geben an, dass ihre der­zei­ti­gen Res­sour­cen für die Bewäl­ti­gung die­ser Her­aus­for­de­run­gen aus­rei­chend sind (glo­bal 77 Prozent).

„Bereits 2022 waren Unter­neh­men welt­weit besorgt, dass die Angriffs­flä­che für Cyber­an­grif­fe außer Kon­trol­le gerät. Heu­te ist die Her­aus­for­de­rung noch dring­li­cher“, unter­streicht Kevin Sim­zer, COO bei Trend Micro. „Die meis­ten Unter­neh­men sind sich zwar der Aus­wir­kun­gen auf das Geschäfts­ri­si­ko bewusst, aber nur weni­ge ergrei­fen pro­ak­ti­ve Sicher­heits­maß­nah­men zur Risi­ko­min­de­rung. Das Manage­ment von Cyber­ri­si­ken soll­te für alle Unter­neh­men obers­te Prio­ri­tät haben“, betont Simzer. 

red/czaak
05.05.2025

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