„Die richtigen Leute miteinander vernetzen“

Über 1.000 Besucher bei erster Digital X in Wien. Hochkarätige Keynotes, Masterclasses und Erfolgsbeispiele für digitale Transformation von Unternehmen und Verwaltung bei Event von T‑Systems, Magenta und Telekom Security.
Mehr als 1.000 Besucher:innen, über 30 Aussteller, prominente Speaker:innen und zukunftsweisende Technologien : Die erste DIGITAL X in Wien verwandelte die Stadthalle am 10. April in das Zentrum für digitale Vordenker:innen und Innovationsbegeisterte mit Gästen aus ganz Europa. „Digitalisierungslösungen sind der entscheidende Game Changer in einer immer komplexeren Welt. KI, Cyber Security und Automation müssen auf der Agenda jedes Unternehmens stehen“, betont Peter Lenz, Managing Director von T‑Systems Austria, gegenüber economy.
„Wenn sich Expert:innen aus Wirtschaft, Technologie, Wissenschaft, aus dem internationalen Konzernumfeld bis hin zu nationalen Startups, versammeln, dann zeigt sich deutlich : Digitalisierung bringt uns alle voran ! Die Intention, mit der DIGITAL X eine Plattform zu schaffen, um alle Beteiligten zusammenzubringen wurde damit Realität“, ergänzt Werner Kraus, CCO Business Magenta Telekom, das Resümee zur erfolgreichen Veranstaltung.
Einstimmiges Lob von Unternehmen und Partnern
“Wir unterstützen Unternehmen darin, ihr digitales Potenzial voll auszuschöpfen. Auf der DIGITAL X konnten wir mit Begeisterung miterleben, wie die vielseitigen Möglichkeiten eindrucksvoll greifbar wurden, damit Innovationsbegeisterte aus den unterschiedlichsten Fachbereichen wichtige Werkzeuge auf ihren Digitalisierungsweg mitnehmen können“, ergänzt Sebastian Eckler, Country Manager von AWS Österreich.Das bestätigen auch Kunden wie Daniel Thaler, Leitung IT-Infrastruktur der Caritas der Erzdiözese Wien : „Danke für die tolle Veranstaltung – war echt spannend zu sehen, was ihr alles im Portfolio habt“. Manfred Rigler, von Boehringer Ingelheim ergänzt : „Es war eine super Veranstaltung mit toller Atmosphäre und interessanten Vorträgen.“ Jochen Borenich, CEO der Cancom Austria AG : „Gratulation, es war eine tolle und bereichernde Veranstaltung!“
Keynotes mit Tiefgang und Masterclasses mit Mehrwert
Auf der Hauptbühne gaben Yaël Meier, Hanno Settele und Digitalmagier Simon Pierro wertvolle Impulse für die digitale Zukunft. Ihre Beiträge verbanden fachliche Tiefe mit inspirierenden Perspektiven. „Künstliche Intelligenz und Zirkus haben viele Überschneidungen. Dort sieht man scheinbar wahre Dinge und Artisten, die Unglaubliches können. Aber auch sie sind nicht aus der ‚normalen‘ Welt, sondern trainieren viele Jahre, bis sie auftreten können“, so Moderator und Journalist Hanno Settele zu den Hintergründen seiner KI-Show.Spannende Einblicke in die Welt der Generation Z gab Yaël Meier, Gründerin der Beratungsagentur ZEAM : „Im Zentrum steht die Wertschätzung. Daher empfehle ich Unternehmen, die junge Talente erreichen wollen : Sprecht mit ihnen und nicht über sie – bindet sie ein ! Es geht um Kommunikation und Verständnis füreinander – zum Beispiel über Reverse Mentoring.“ Großen Zuspruch erfuhren auch die zwölf Masterclasses mit den drei praxisnahen Themenbereichen Security, Connected Business und Future of Work.
KI und Cloud und Chaos als spannende Masterclass von T‑Systems
Die Session „KI, Cloud & Chaos : Zukunft oder Risiko?“ von T‑Systems stellte zentrale Fragen zur KI-Integration – von Use Case-Definition über technische und regulatorische Hürden, bis zum EU AI Act in den Fokus. Die Masterclass von Magenta Telekom und it-novum zu smarten IoT-Anwendungen zeigte, welche Rolle Internet of Things für Unternehmen spielt und welche Herausforderungen bei der Umsetzung auftreten. Use Cases zu Smart City, Smart Energy oder Smart Building zeigten konkrete Einsatzmöglichkeiten.Ein Praxisbeispiel mit dem Magenta IoT Hub demonstrierte dann noch, wie intelligentes Gebäudemanagement in über 8.000 Objekten erfolgreich umgesetzt wurde. Besonderes Interesse galt auch der Cyber Security Masterclass von Telekom Security mit einer Live-Analyse von Cyberangriffen und KI-gestützter Abwehr. „Es ist uns gelungen, die richtigen Leute untereinander zu vernetzten und damit wegweisende Impulse für den digitalen Fortschritt zu setzen“, resümiert Werner Kraus von Magenta.
Japan im Fokus der Niederösterreichischen Unternehmen

Geschäftschancen sowie gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten und Aufgaben als Themen beim „Japan Businesstalk“ von ecoplus, Wirtschaftskammer und Industrie Niederösterreichs.
Wirtschaft, Kultur, Gesellschaft sowie Geschäftschancen und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten wie auch Herausforderungen standen im Zentrum der kürzlich abgehaltenen „Japan Businesstalks“. Zu der Veranstaltung hatte ecoplus International gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) und der Industriellenvereinigung Niederösterreich (IV-NÖ) in das Raiffeisenhaus Wien geladen.
Drittwichtigster Fernmarkt für Niederösterreich
„Als drittwichtigster Fernmarkt für Niederösterreich ist Japan ein stabiler und wertschätzender Handelspartner und das ist gerade in turbulenten Zeiten wichtig. Unsere Exporte nach Japan wuchsen im ersten Halbjahr 2024 um über sieben Prozent. Insbesondere in Bereichen wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Energie und Forschung, bleibt Japan ein zukunftsträchtiger Kooperationspartner“, erklärte Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), Landeschefin von Niederösterreich.„Wir werden die blau-gelben Unternehmen bestmöglich unterstützen, um das volle Potenzial des japanischen Marktes zu nutzen. Das passiert in enger Abstimmung mit der WKNÖ und der IV-NÖ und so fahren wir im Mai mit einer großen Delegation nach Japan, wo natürlich auch der Besuch der Weltausstellung in Osaka auf dem Programm steht“, kündigte Johanna Mikl-Leitner an. Nach Jahren der Stagnation wächst die japanische Wirtschaft wieder. In Bereichen wie Fertigungs- und Robotertechnologie, Elektronik, Automotive & Mobilität zählen japanische Unternehmen zur Weltspitze.
Unterstützung vor Ort mit AußenwirtschaftsCentern in Tokio und Osaka
„Die österreichische Industrie ist global vernetzt und exportorientiert – Japan bzw. Asien spielen dabei eine wesentliche Rolle. Gerade in herausfordernden Zeiten ist es wichtig, neue Märkte zu erschließen. Das bringt Wachstum und Arbeitsplätze“, unterstrich auch Michaela Roither, Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung Niederösterreich. „Japan ist ein Riesenmarkt, der viele Chancen bietet, aber auch sehr herausfordernd ist. Umso wichtiger ist die Unterstützung vor Ort mit unseren AußenwirtschaftsCentern in Tokio und Osaka“, ergänzte Christian Moser, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich.
Im Rahmen des „Japan Businesstalks“ wurden die Kooperationsmöglichkeiten zwischen Niederösterreich und Japan aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Wolfgang Mazal vom Institut für Arbeits- und Sozialrecht an der Universität Wien und Sabine Grubmüller, Bösendorfer Klavierfabrik, gaben Einblicke in die japanische Kultur und Gesellschaft. Michael Otter, Leiter Außenwirtschaft Austria, Jürgen Nussbaum, CSO der Riegl Laser Measurement Systems und Robert Angel, CEO SMC Österreich, sprachen über Wirtschaft und Handel aus Unternehmersicht.Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie

Verantwortung gegenüber der Gesellschaft im Fokus des Trigos Preises. Bewerb von Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung, respact, Caritas und Rotes Kreuz geht mit sechs Kategorien in die 22. Runde.
Bereits zum 22. Mal wird heuer eine Auszeichnung an Betriebe vergeben, die nachhaltiges Handeln in ihrer Unternehmensstrategie erfolgreich umsetzen und damit vorbildhaft Verantwortung gegenüber der Gesellschaft übernehmen. Den mit diesem Fokus eng verbundene Trigos-Preis gibt es heuer in sechs Kategorien zu gewinnen : „Vorbildliche Projekte“, „MitarbeiterInnen-Initiativen“, „Internationales Engagement“, „Regionale Wertschaffung“, „Social Innovation & Future Challenges“ sowie „Klimaschutz“.
Eine Fachjury bewertet neben der Corporate Social Responsibility (CSR) des Betriebes auch deren Wirkung auf die Bereiche Markt, Gesellschaft, Ökologie und Arbeitsplatz. Trägerorganisationen des Wettbewerbes sind die Industriellenvereinigung, Wirtschaftskammer Österreich, Caritas, Umweltdachverband, respact – Unternehmensplattform für CSR und Österreichisches Rotes Kreuz. Die Bewerbungsfrist für den Trigos 2025 läuft bis zum 7. März.
Die weltweit wertvollste Telco-Marke

Markenwert der Deutschen Telekom erreicht mit 85 Mrd. US$ historisch höchsten Wert in Unternehmensgeschichte. Konzernmutter von T‑Systems und Magenta wird zudem für wirtschaftliche und technologische Erfolge gelobt, so Brand Finance Global Studie.
Die Deutsche Telekom bleibt die erfolgreichste Telco-Marke der Welt. Wie die internationale Studie „Brand Finance Global 500“ belegt, kommt die Deutsche Telekom auf einen aktuellen Markenwert von 85,3 Milliarden US-Dollar. Damit klettert der Wert auf das höchste Niveau der 30-jährigen Unternehmensgeschichte. In den letzten fünf Jahren hat sich der Markenwert der Deutschen Telekom mehr als verdoppelt.
Selbe Liga wie Apple, Microsoft, Google und Amazon
Im Telekommunikationsbereich behauptet sich die Konzernmutter von T‑Systems und Magenta als wertvollste Marke und verweist Verizon und AT&T auf die Plätze. Im branchenübergreifenden weltweiten Gesamtranking schafft die Telekom den starken elften Rang. Die wertvollste Marke weltweit ist Apple vor Microsoft, Google und Amazon. In Europa ist die Deutsche Telekom auch branchenübergreifend die wertvollste Marke.Hohe Kundenzufriedenheit und Netzqualität als Hauptkriterien
Als besondere Erfolgskriterien heben die Studienautoren von Brand Finance die konsistente Markenführung sowie die positive wirtschaftliche und technologische Entwicklung der Deutschen Telekom hervor. Als weitere starke Assets nennt die Studie die hohe Netzqualität, nachhaltige Investitionen in die Netze, sowie eine hohe Kundenzufriedenheit.Die digitale Transformation der Verwaltung

KI-unterstützte Digitalisierung ist in Niederösterreich gängige Praxis in Verwaltung und Bürgerservice. Aktuelles Forum Digitalisierung erörtert neue Dienste für Unternehmen und BürgerInnen und Zwischenbericht der über 2.000 umgesetzten Digitalisierungsprojekte.
Die Themen Künstliche Intelligenz und Digitalisierung standen im Fokus beim aktuellen „Forum Digitalisierung“ des niederösterreichischen Landesdienstes. Digitale Innovation für eine bürgernahe Verwaltung ist in Niederösterreich Chefsache und so erläuterte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) auch bei dieser Veranstaltung neue Entwicklungen. An ihrer Seite Landesamtsdirektor Werner Trock, gemeinsam begrüßten sie rund 200 BesucherInnen aus der gesamten Verwaltung von Österreichs größtem Bundesland.
Dezentralisierung und Deregulierung und Digitalisierung
„Die künstliche Intelligenz ist ein Thema, das uns Tag für Tag beschäftigt und das wir für die Verwaltung nutzen wollen. Das heißt, Prozesse neu zu denken, alte Muster zu hinterfragen sowie Platz und Raum zu schaffen für neue Innovationen“, so Mikl-Leitner in ihrer Einleitung. Die niederösterreichische Landesverwaltung begleiten Themen wie „Dezentralisierung, Deregulierung und Digitalisierung“ schon seit Jahren.Ein Beispiel sei etwa die vollautomatisierte Förderabwicklung im Land, über die im Jahr 2023 über eine Million Online-Anträge behandelt werden konnten. „Die Online-Termin-Buchungen bedeuten für die BürgerInnen eine bessere Planbarkeit und dazu eine schnellere Terminvereinbarung“, betonte die Landeschefin.
Die moderne Unternehmenskultur der Niederösterreichischen Verwaltung
Ein Beispiel für Interesse und Akzeptanz aus betrieblicher Sicht ist etwa die Förderaktion „digi4wirtschaft“, wo bis dato 2.000 niederösterreichische Digitalisierungsprojekte mit 40 Millionen Euro unterstützt wurden. „In den letzten Jahren sind im Landesdienst jene Rahmenbedingungen aufgebaut worden, die es ermöglichen, in diesem Bereich mit voller Kraft voranzugehen“, unterstrich Landesamtsdirektor Werner Trock auch die moderne Unternehmenskultur der niederösterreichischen Verwaltung.„Wir Menschen sind hoch subjektiv. Die Künstliche Intelligenz ist hingegen hochobjektiv und entscheidet nach den Kriterien, die wir vorgeben“, ergänzte Peter Parycek von der Donau Uni Krems in seiner Key-Note. Und : „Im Kern ist die Künstliche Intelligenz viel objektiver als wir Menschen das sein können. Die Künstliche Intelligenz hat aber eine eingeschränkte Lern- und Anpassungsfähigkeit.“
Workshop-Format ermöglicht Kleingruppen praxisgerechtes Ausprobieren von KI
Zielsetzung des als Workshop konzipierten Veranstaltungsformates „Forum Digitalisierung“ ist die Vermittlung eines Grundverständnisses für die praktische Anwendung von generativer Künstlicher Intelligenz (KI). Die Teilnehmer sollen versuchen, vorgegebene Beispiele bestmöglich mithilfe von KI beantworten — und das auch, wenn die Grenzen von KI entdeckt werden und nicht alle Beispiele gelöst werden können.In Kleingruppen von vier Personen wurden im ersten Workshop Grundlagen vermittelt sowie praktisch ausprobiert, wie mit einer KI richtig interagiert wird und welche unterschiedlichen Möglichkeiten es hierfür gibt (Prompting). Im zweiten Teil beschäftigen sich die Teilnehmer ebenfalls mit Aufgabenstellungen zum „Prompting“ und dem Auffinden von Daten, wobei jedoch ein oder mehrere Dokumente wie beispielsweise das statistische Handbuch des Landes Niederösterreichs, das NÖ Jagdgesetz oder die NÖ Jagdverordnung als Grundlage für die KI dienten.
„Eine wehrhafte Demokratie braucht innovative Verteidigungsindustrie“

Wie Start-Ups mit digitalen Technologien für mehr Sicherheit sorgen als Thema beim Defence-Challenge Bewerb von Bitkom und dem Cyber Innovation Hub der deutschen Bundeswehr.
Ob intelligente Drohnen oder KI-basierte Analyse von Bedrohungslagen – digitale Technologien werden weltweit inzwischen von Militär, aber auch von Polizei und Sicherheitsbehörden eingesetzt. Um die eigene Sicherheit zu garantieren, muss auch Deutschland verstärkt auf innovative Lösungen setzen. Mit Pleno aus Berlin und Filancore aus Limburgerhof (Rheinland-Pfalz) wurden jetzt zwei Start-Ups auf der Berliner Security Conference als Sieger der ersten Defence-Challenge ausgezeichnet, die vom Digitalverband Bitkom und dem Cyber Innovation Hub der Bundeswehr ins Leben gerufen wurde.
Eine Brücke zwischen dem Militär und der Start-Up-Welt
„Eine wehrhafte Demokratie braucht eine innovative Verteidigungsindustrie, dabei spielen Start-Ups eine bedeutende Rolle“, sagt Niklas Veltkamp, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung. „Die beiden Sieger und die übrigen acht Finalisten haben gezeigt, welches Potenzial Start-Ups aus dem Defence-Bereich und mit Dual-Use-Produkten haben. Ziel muss es nun sein, nicht nur zu vielen Pilotprojekten, sondern vor allem zu konkreten Aufträgen zu kommen, denn nur so können die jungen Unternehmen weiter an ihren Lösungen arbeiten“, betont Veltkamp.„Die Startups haben die Vielseitigkeit des Start-Up-Ecosytems eindrücklich bewiesen und gezeigt, welchen Beitrag sie zum Gelingen der Zeitenwende leisten können. Und wir als Cyber Innovation Hub sind stolz, auch auf der Berliner Sicherheitskonferenz eine Brücke zwischen dem Militär und der Start-Up-Welt schlagen zu können“, ergänzt Sven Weizenegger, Leiter des Cyber Innovation Hubs der Deutschen Bundeswehr.
Die Preisträger überzeugen eine hochkarätige Expertenjury
Die Preisträger in den Kategorien „Drones“ und „Software-Defined-Defence“ sind die Pleno GmbH, ein Start-Up aus Berlin, das ein modulares autonomes Betriebssystem für UAVs (Unmanned Aerial Vehicle) entwickelte, kompatibel mit jedem UAV und jeder Hardware und zudem maschinelle Lerninfrastrukturen für Objekterkennung bietet.Das Unternehmen Filancore gewinnt die Kategorie „Software-Defined-Defence“. Das Start-Up aus Rheinland-Pfalz/D bietet ein dezentrales Identitäts- und Zugriffsmanagement für das Internet der Dinge (IoT). Ermöglicht wird durch den Einsatz von Self-Sovereign Identity (SSI) eine nahtlose und sichere Verbindung zwischen Maschinen und Menschen, um so ein integriertes IoT-Ökosystem zu schaffen.
Die Berliner Sicherheitskonferenz ist eine der größten Veranstaltungen zur europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Die Sieger-Start-Ups konnten eine hochkarätige Jury überzeugen. Mit dabei waren etwa Taavi Veskimägi, Vorsitzender des Rats des Verbandes der Estnischen Verteidigungsindustrie, Kateryna Bezsudna, CEO Defence Builder Accelerator Ukraine, Christian Janke, Embry-Riddle Aeronautical University sowie Sven Weizenegger, Leiter des Cyber Innovation Hubs der Bundeswehr, und Daniel Breitinger, Leiter Start-Ups & Scale-Ups bei Bitkom, dem Verband der deutschen Digitalunternehmen.
Das wichtigste Verbindungsglied

Der ÖAMTC prüft Reifen zu verschiedenen Jahreszeiten. Aktueller Test zu Winterreifen lobt Continental, dann Goodyear und Michelin. Schlechter sind Vredestein und Pirelli. Und Finger weg von Winrun aus China.
Die Experten des ÖAMTC und seiner Partnerorganisationen schauen sich alljährlich auch das wichtigste Verbindungsglied zwischen Fahrer, Auto und Straße an – die Reifen. Für den Winterreifentest 2024 wurden aktuell 28 Modelle in zwei Dimensionen untersucht. Die Ergebnisse decken nahezu die gesamte Bandbreite ab.
“Die Bestnote ’sehr gut’ haben wir nicht vergeben – und auch ein ‘gut’ schafften nur sechs der 28 Produkte. Am unteren Ende der Tabelle finden sich hingegen sieben ‘genügend’ und leider auch vier ’nicht genügend’“ so ¥Steffan Kerbl, Reifenexperte beim Mobilitätsclub. Der Rest, also elf Modelle, ist ‘befriedigend’.
Continental, Goodyear und Michelin auf Spitzenplätzen
Getestet wurde in zwei Hauptkriterien : Einerseits wurde die Fahrsicherheit auf trockener, nasser und winterlicher Fahrbahn (70 Prozent der Gesamtwertung) beurteilt, andererseits wurden alle Testkandidaten in Hinblick auf ihre Umweltbilanz überprüft (30 Prozent). Die Ergebnisse in der Dimension 205/55 R16 91H im Schnelldurchlauf : Dreimal “gut”, jeweils viermal “befriedigend” und “genügend” sowie ein “nicht genügend”.„Grundsätzlich zeigen sich die Modelle von Continental, Goodyear und Michelin ausgewogen. Während der Continental bei der Sicherheit den Spitzenplatz belegt und vor allem auf nasser und winterlicher Fahrbahn überzeugt, spielt der Michelin bei der Umweltbilanz seine Trümpfe aus und punktet in Sachen Laufleistung, Abrieb und Effizienz. Der Reifen von Goodyear liegt in beiden Hauptkriterien zwischen diesen beiden und ist damit der Allrounder unter den Top 3.“, so Kerbl.
Schwächen bei Vredestein, Pirelli und Finger weg von Winrun aus China
Die mit “befriedigend” beurteilten Reifen von Hankook, Dunlop, Nokian Tyres und Falken leisten sich in verschiedenen Kriterien leichte Schwächen – dennoch können sie, je nach Fahrprofil, eine Alternative darstellen. „Anders sieht es mit den Modellen von Zeetex, GT Radial, Vredestein und Pirelli aus : Ihre klaren Schwächen auf mindestens einer Oberfläche führen zu einer Gesamtwertung von ‘genügend’ ”, stellt Kerbl klar.Komplett die Finger lassen sollte man laut den ÖAMT-Experten vom Winrun Winter-max A1 WR22. Dieser Winterreifen aus China fiel bei den Tests auf nasser Fahrbahn glatt durch – ein Straßenzustand, der gerade im Winter sehr häufig vorliegt.
Warum erneut keine Note “sehr gut” vergeben wurde
Die Schwierigkeit, beim Reifentest einen “Einser” zu erreichen, erklärt der ÖAMTC-Techniker so : “Es gibt tatsächlich einige Reifen, die in einzelnen Bereichen die für ein ’sehr gut’ geforderten Werte erreichen. Das jedoch in allen getesteten Kriterien zu schaffen, ist kaum möglich, denn Top-Werte in einer Kategorie bedingen in der Regel Abstriche an einer anderen Stelle. Die Reifenherstellung ist also immer ein Kompromiss.Was an dieser Stelle auch noch erwähnt werden muss : Die Tests des ÖAMTC und seiner Partnerorganisationen sind deutlich strenger, als die für die Zulassung eines Produkts zu erfüllenden Normen – daher sind auch nicht genügende Produkte im Handel verfügbar. “Umso wichtiger ist es, sich vor dem Kauf die Ergebnisse unserer Untersuchungen anzusehen”, so Kerbl abschließend.
Die Basis von Wirtschaft und Gesellschaft

Der Mangel an Fachkräften betrifft insbesondere auch die IT als Querschnittsmaterie für die digitale Transformation von Betrieben und Verwaltung. Fachverband UBIT startet nun weitere Ausbildungsinitiative.
Allein in Wien fehlen rund 6.000 IT-Fachkräfte, das ist doppelt so viel wie in Oberösterreich und der Steiermark zusammen. Je unbesetzter Stelle pro Jahr bedeute dies einen Wertschöpfungsverlust von 175.000 Euro, so aktuelle Berechnungen des Fachverbandes der Unternehmensberater, Buchhaltung und IT (UBIT) der Wirtschaftskammer. Auch Ereignisse wie IT-Ausfälle oder Cyber-Attacken zeigen, wie relevant IT-Fachkräfte für Wirtschaft, öffentliche Verwaltung und die Gesellschaft an sich sind.
Fachkräftemangel zentraler standortpolitischer Faktor
Der Mangel an entsprechenden Expert:innen ist daher final ein zentraler standortpolitischer Faktor und daher braucht es Initiativen zum raschen Gegensteuern. Ein Bestandteil davon ist einmal die unterschiedlichen Facetten des Berufsbildes aufzuzeigen und ergänzend auch innovative Ausbildungsmodelle und dazu auf die zahlreichen beruflichen Möglichkeiten in dieser systemrelevanten Branche aufmerksam zu machen.Die UBIT in Wien hat nun eine neue Kampagne gestartet, wo sie Personen mit deren unterschiedlichen Wegen zur IT vor den Vorhang holt. „IT ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor und spielt heute in fast jedem Unternehmensbereich eine wichtige Rolle. Der IT-Fachkräftemangel kann somit auch unternehmerische Risiken mit sich bringen“, sagt Rüdiger Linhart, Vorsitzender der Berufsgruppe IT der Fachgruppe UBIT Wien. „Wir dürfen unser wirtschaftliches Potenzial und unsere digitale Zukunft nicht leichtfertig aufs Spiel setzen“, betont Linhart.
Problemlösungskompetenz als wichtigste Eigenschaft
Bei der neuen UBIT-Initiative setzt Linhart auch auf Diversität. So vielfältig, wie die Jobmöglichkeiten in der IT sind, so vielfältig sollten auch die Fachkräfte sein. „IT besteht eben nicht nur aus 1 und 0. Neben technischem Wissen braucht es auch Kreativität, Neugierde und eine hohe Problemlösungskompetenz“, so der Experte. Unterschiedliche Sichtweisen ermöglichen mehr und neue Lösungsansätze.Ein treffendes Beispiel für diese These ist Marian (30), ehemaliger Balletttänzer bei der Wiener Staatsoper, der sich eigentlich schon seit seiner Kindheit für Computer und Programmieren interessiert hat. „Beim Ballett habe ich gelernt, hartnäckig zu sein und nicht aufzugeben. Diese Eigenschaft kann ich in der IT gut brauchen“, erzählt er in der aktuellen UBIT-Kampagne von seinem Weg in die IT.
Viele Wege führen in die IT
Den Einstieg schaffte Marian nicht über die Uni oder eine Lehre, sondern über ein Ausbildungsmodell, das auf sogenanntes Peer-to-Peer-Learning setzt. Hier lernen Studierende voneinander, zeitlich flexibel und ortsunabhängig. Innovative Modelle wie dieses sprechen eine größere Zielgruppe an und holen Menschen zur digitalen Karriere, die bisher eventuell keine Chance bekommen haben.Neben dem Einstieg in die IT-Branche muss allerdings auch der Ausstieg aus dieser im Auge behalten werden, und das betrifft nicht nur die Pensionierungen : Dropout-Quoten liegen an Universitäten und FHs bei fast 40 Prozent. Könnten diese um zehn Prozent gesenkt werden, stünden rund 2.000 Studienabsolventen mehr pro Jahr zur Verfügung. „Ein weiteres Potenzial, das man gerade in der jetzigen Situation nicht verschenken darf“, unterstreicht Rüdiger Linhart, Vorsitzender der Berufsgruppe IT der Fachgruppe UBIT Wien.
Unterstützung für SOS Kinderdorf Hinterbrühl

IT-Dienstleister Omega veranstaltete auch heuer wieder seinen Charity Golf Cup. Unterstützt auch von der Erste Bank wurden im Golfclub Fontana über 5000 Euro für das SOS Kinderdorf Hinterbrühl gesammelt.
Ende August hieß es zum bereits 21. Mal beim Charity Golf Cup von Omega „Abschlagen für den guten Zweck“. Omega, Distributor und Dienstleister für IT, lud Partner und Freunde zum traditionellen Golf Turnier in den Golfclub Fontana in Oberwaltersdorf. Mithilfe von rund 80 spendenfreudigen Teilnehmern und Sponsoren wie Logitech, HP, LG, Dell, NEC oder SMS sowie einer Großspende der Erste Bank in Höhe von 1.700 Euro konnten dieses Jahr 5.100 Euro für das SOS Kinderdorf Hinterbrühl gesammelt werden.
Als besonderen Gast begrüßte Omega-Gründungsmitglied Günter Neubauer den Golfprofi Marcel Schneider, der nicht nur mit wertvollen Tipps unterstützte, sondern auch seine Hole-in-one-Serie um eines vergrößern konnte. Am sogenannten Green mit dabei waren unter anderem Ski-Asse Thomas Sykora und Christian Mayer sowie Fußball-Legende Franz Wohlfahrt.