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© Pexels.com/taras makarenko

Neue Kata­ly­sa­to­ren für sau­be­re Sauerstoffproduktion

Ein For­schungs­team der TU Wien ent­wi­ckelt neu­en syn­the­ti­schen Ansatz bei Her­stel­lung von lang­le­bi­gen und vor allem kata­ly­tisch akti­ven Hybrid­ge­rüst­ma­te­ria­li­en für Was­ser­spal­tung und Sauerstoffproduktion.

Die Ent­wick­lung von Tech­no­lo­gien für nach­hal­ti­ge Ener­gie­trä­ger, wie Was­ser­stoff, ist von ent­schei­den­der Bedeu­tung. Ein viel­ver­spre­chen­der Weg zur Erzeu­gung von Was­ser­stoff (H2) ist die Spal­tung von Was­ser in H2 und Sau­er­stoff (O2), ent­we­der elek­tro­che­misch oder mit Hil­fe von Licht oder bei­dem. Für die­sen Pro­zess wird jedoch ein Kata­ly­sa­tor benö­tigt, der die Reak­ti­on beschleu­nigt, ohne selbst ver­braucht zu wer­den. Zu den wich­tigs­ten Kri­te­ri­en gehö­ren dabei eine gro­ße Ober­flä­che für die Adsorp­ti­on und Auf­spal­tung von Was­ser­mo­le­kü­len sowie eine lan­ge Halt­bar­keit für den Langzeiteinsatz.

Rea­le Anwen­dun­gen für die Wirt­schaft Soge­nann­te Zeo­li­thi­sche Imid­azo­lat­ge­rüs­te (ZIF), eine Klas­se hybri­der organischer/​anorganischer Mate­ria­li­en mit mole­ku­la­ren Grenz­flä­chen und zahl­rei­chen Poren, bie­ten als Kata­ly­sa­to­ren Rekord­ober­flä­chen und reich­lich Adsorp­ti­ons­stel­len für Was­ser. Her­kömm­li­che ZIFs ent­hal­ten nur eine ein­zi­ge Art von orga­ni­schem Ligan­den. „Die­sen ZIFs fehlt es oft an Sta­bi­li­tät in Was­ser unter elek­tro­ka­ta­ly­ti­schen Bedin­gun­gen, um eine lang­fris­ti­ge Anwen­dung zu gewähr­leis­ten. Außer­dem schränkt ihre eher gerin­ge elek­tro­ni­sche Leit­fä­hig­keit ihre Wirk­sam­keit in elek­tro­ka­ta­ly­ti­schen Anwen­dun­gen ein“, sagt Domi­nik Eder vom Insti­tut für Mate­ri­al­che­mie der TU Wien, der das Pro­jekt verantwortet. 

Das Team erforscht nun die­se viel­sei­ti­gen Ansät­ze für ande­re ZIFs sowie metall­or­ga­ni­sche Gerüs­te (MOFs), denen es eben­falls an Sta­bi­li­tät und Leit­fä­hig­keit für elek­tro­ka­ta­ly­ti­sche und (photo)elektrokatalytische Anwen­dun­gen man­gelt. Die von den TU-For­schern ent­wi­ckel­ten inno­va­ti­ven Ansät­ze eröff­nen dabei auch viel­sei­ti­ge Mög­lich­kei­ten für die Ent­wick­lung fort­schritt­li­cher Mate­ria­li­en für Kata­ly­se, Sen­so­rik und Solar­ener­gie­um­wand­lungs­tech­no­lo­gien, an deren Ende dann rea­le Anwen­dun­gen für die Wirt­schaft stehen.

red/cc
16.12.2024

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